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Land und Leute

Amadora – Besonderheiten eines Vorortes von Lissabon

26. Oktober 2009 | Von Arne Jansen

Amadora gehört zum Distrikt Lissabon und wird von vielen Pendlern, die in Lissabon arbeiten, bewohnt. Amadora gilt als Vorstadt von Lissabon und ist mit rund 176.239 (2004) Einwohner die drittgrößte Stadt Portugals.

Amadora flickr gaf

Amadora erstreckt sich über eine Fläche von etwa 23 Quadratkilometer und ist damit flächenmäßig eine der kleinsten Kreise Portugals, aber dennoch am dichtesten besiedelt.

Amadora – eine Stadt im Schatten Lissabons

Amadora bekam am 11. September 1979 das Stadtrecht. Zuvor galt das Stadtgebiet als Teil von Lissabon. In den vierziger Jahren wurde in Amadora der riesige Industriepark Venda Nova gebaut. Danach erfuhr die Stadt vor allem in den fünfziger und sechziger Jahren einen starken Zuwachs.

Heute ist Amadora eine „Schlafstadt“, in der unzählige Menschen wohnen und in Lissabon arbeiten. Das Stadtbild Amadoras ist im Wesentlichen von großen Appartementanlagen und  Industrie geprägt. Der bekannte Fußballer Luis Carlos Almeida da Chuna, kurz Nani, wuchs in Amadora auf und ist heute ein international bekannter Fußballspieler bei Manchester United.

Besonderheiten von Amadora

Amadora birgt mehr Besonderheiten als man auf den ersten Blick vermuten mag. In Amadora befindet sich das nationale Zentrum für Comics und das jährlich stattfindende Comic-Festival ist eine große Besonderheit der Stadt. Erst kürzlich wurde die Ski Skate Amadora Parque eröffnet. Hier können Erwachsene für 3 Euro auf einer Fläche von 20.000 Quadratfläche Sportarten wie Ski, Snowboard, Skate, BMX Freestyle und Inlineskate betreiben.

Erst im Mai diesen Jahres hat das größte Einkaufszentrum Portugals in Amadora seine Pforten geöffnet. Mit 122.000 Quadratmetern übertrifft das Dolce Vita Tejo die bisher größte Shopping-Mall Portugals, das Centro Comercial Colombo in Lissabon. Des Weiteren befindet sich in Amadora der Aqueduto Geral das Águas Livres. Dieses Aquädukt gehört mit 19 Kilometern Länge zu den weltweit größten Bauten dieser Art und versorgt Lissabon seit 1748 mit Wasser.



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